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Die Vorläufer des heutigen Haufens sind schon zwischen 1995 und 1997 im Pullemer Zoch mitgelaufen, immer mit der Gruppe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Doch seit deren damaliger Schulpflegschaftsvorsitzender seinen Posten verließ, ist (bis heute) von der Schule keine Gruppe mehr mitgelaufen. Da alle guten Dinge nicht nur drei sein konnten, brauchte das noch recht kleine Häuflein eine neue Idee. 1998 war man erstmals nicht mehr im Zoch dabei gewesen, ein schreckliches Gefühl für jeden Jeck, nicht durch sein Städtchen trecke zu können. Man war sich sicher: Nächste Session sind wir wieder mit im Zoch dabei! Aber wie? Und so sprach unser Gründungspräsident Thomas die bedeutenden Worte: Sollen wir nicht gleich einen Verein gründen? Wenn du weißt, wie's geht, erwiderte Sascha dem angehenden Juristen und schon war der Startschuss gegeben für eine Ära nie enden wollenden Frohsinns!

Es war der 5. April 1998, als sich 10 Jecke in einem Keller der Stefan-Lochner-Straße trafen, um den Haufen ans Laufen zu bringen.

Dabei ging es weder um eine Revolution des Karnevals noch um eine schlichte Rebellion gegen die "alteingessenen" Karnevalisten.

Auch der Begriff "alternativer Karneval", wie er oft im Zusammenhang mit der Stunksitzung gebraucht wird, trifft nicht zu.

Die Gründungsidee von Haufenlaufen lässt sich banal aber treffend zusammenfassen:
"Karneval feiern und Spaß haben!".

Schließlich wendet sich Haufenlaufen nicht gegen die Traditionen im Gegenteil: Auch wir haben ein Präsidium, einen Vorstand, einen Senat, einen Frauenbeauftragten, ein Mehrgestirn, eine Hofburg und seit neuestem auch einen Traditionschor.

Wichtig war und ist uns dabei, mit den Traditionen ruhig etwas zu spielen, sie so jeck zu nehmen, wie der Karneval doch eigentlich sein soll und vor allen Dingen eins: Alles und erst recht auch uns selbst immer mit einem Augenzwinkern zu sehen!!!

Schon bei der Gründung fiel auf, dass Pullems 14. Karnevalsverein doch etwas anders ist. Das Durchschnittsalter war deutlich niedriger, was den Gründungspräsidenten zum jüngsten des Erftkreises machte. Dafür war der Frauenanteil deutlich höher, was bei Präsidenten anderer KGs für Verwunderung sorgte: "Ihr Verein, ist das auch mit Damen?" Klar ist er, schließlich hatten wir auch schon eine Präsidentin an der Spitze.

Und dann gibt's ja vor allem eins: Unser Zweigestirn! Auch hier kommt eine Dame zum Zuge die Umsbusche! An ihrer Seite das männliche Pendant die Alte Lackwurst! Was zuerst als vereinsinterner Gag gedacht war, wurde durch stadtliche Hilfe und den berühmten Fettnäpfchenskandal schon in der ersten Session zu einer Einrichtung, die mittlerweile fest verwurzelt und aus dem karnevalistischen Leben dieses Universums nicht mehr wegzudenken ist. Ergänzt wurden die beiden (weil man sich im Karneval wohl doch nur zu dritt richtig wohl fühlt) durch den Zweigestirnsführer Bruder Eichel.

Angefangen hat also alles mit der Lust, im Zoch mitzulaufen. Und jetzt? Natürlich ist der Zoch am Veilchendienstag für uns immer noch der krönende Abschluss einer jeden Session. Aber auch an den restlichen 364 Tagen des Jahres läuft noch ganz viel beim Haufen: alle zwei Wochen ein Stammtisch in unserer Hofburg, die große Geburtstagsfeier, die Oystein-Party mit Karneval im Sommer, jedes halbe Jahr ein gemeinsames Kreativwochenende, die Weihnachtsfeier, Teilnahmen an sportlichen Turnieren und während der Session neben den harten Vorbereitungen zahlreiche Auftritte und unser eigener Empfang, wenn die restlichen Karnevalisten der Stadt unsere Hofburg füllen.

Es ist immer was los und jeder ist willkommen, mitzumachen! Wir haben Mitglieder von 5-80 Jahren, von Brasilien bis Norwegen und alle haben eins gemeinsam: Sie sagen

Karneval ist DOCH Spaß!!! ;-)

 
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